02.01.2017
Spiralautomat TSM

Neuer Spiralautomat TSM von Bedrunka + Hirth. Warenausgabe mit „Köpfchen“ und sanften Umgangsformen.

Erstmalig zu den Turning Days in Friedrichshafen (14.- 17. Februar 2017) stellt Betriebseinrichtungsspezialist Bedrunka + Hirth, Bräunlingen (Baden-Württemberg), den neuen Spiralautomat TSM vor. Die Neuheit ergänzt das intelligente Waren- und Werkzeugausgabesystem TSM® (Tool Server Modular) um ein besonders wirtschaftliches Element. Es soll Unternehmen der Drehtechnik, Zulieferern und Handwerksbetrieben eine automatisierte Lage-rung und kontrollierte Ausgabe etwa von C-Teilen ermöglichen und so helfen, Verbrauchskosten zu reduzieren.

 

Das Innenleben des neuen Spiralautomaten ähnelt auf dem ersten Blick den Geräten, wie sie etwa auf Bahnhöfen zur Versorgung von Reisen-den zum Einsatz kommen. Plumpsen dort Schokoriegel und Snacks einfach in den Ausgabeschacht, so geht der Spiralautomat TSM äu-ßerst behutsam mit den ihm anvertrauten Waren um. Ob nun Wende-schneidplatten oder Packungen mit Einweghandschuhen angefordert werden - ein so genannter Soft-Lift befördert alles sanft zur Ausgabe. Diese Lift-Lösung ist ebenso wie die Spiralen aus hochglänzendem Edelstahl, Sockelblenden in Gehäusefarbe oder Türfalz-abdeckungen Ausdruck eines wertigen Systems und hoher Qualitätsanforderungen „Made in Germany“, für die Bedrunka + Hirth bekannt ist.

 

Herausragendes Merkmal des neuen Spiralautomaten ist, dass er voll in das TSM-System von Bedrunka + Hirth integrierbar ist, sowohl als Grundmodul mit Panel-PC und 17-Zoll Touchmonitor als auch als Anbaumodul in eine bestehende TSM-Infrastruktur. Gemäß den modernen Anforderungen von E-Commerce und Industrie 4.0 können Zugriffsrech-te geregelt und Lagerbestände kontrolliert werden. Das System gibt je-derzeit Auskunft und meldet sich, wenn Bestände zur Neige gehen. Dann wird direkt Nachschub geordert, Mehrlieferantenfähigkeit ist selbstverständlich. Die TSM-Software bietet eine Windows-Oberfläche sowie zahlreiche Schnittstellen, etwa zu ERP, Warenwirtschaft und SQL-Datenbank. Das System kann mit Servern arbeiten, ist erweiterbar und kann auch externe Läger verwalten.

 

Der Spiralautomat fügt sich überall perfekt ein, sowohl in die IT-Infrastruktur des Anwenders als auch in die Anforderungen seines Wa-rensortiments. Alles wird individuell konfiguriert. Warenfächer lassen sich mit bis zu zehn motorisierten Spiralen bestücken, bei maximal sechs Warenfächern sind insgesamt 60 Spiralen möglich. Durchmesser und Windungen der Spiralen können entsprechend der zu lagernden Produkte ausgelegt werden. Zusätzlich sind horizontale und vertikale Unterteilungen möglich, damit etwa besonders schmale Teile nicht aus der Spirale fallen oder sich sperrigen Materialien genügend Auflagefläche bietet. Verstärkte Warenfächer mit Schwerlastführung und Traglasten bis 40 kg ermöglichen auch die Lagerung schwerer Teile oder Werkzeuge.